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Coronavirus: Das müssen Hundehalter jetzt beachten!
 
Von Silke Ahrens

Ist das Gassigehen bei einer Ausgangssperre noch erlaubt?
Darf man noch mit dem Hund Gassi gehen, wenn man in Quarantäne ist?
Und was mache ich bei einer Ausgangssperre?
Wir erklären, welche Regeln jetzt für Hundehalter gelten.

 
Das Coronavirus stellt nicht nur Eltern vor ganz neue Herausforderungen, deren Kinder jetzt zu Hause bleiben müssen. Auch Hundehalter müssen sich umstellen – besonders, wenn sie bereits unter Quarantäne stehen. 
 

Verhalten, wenn Sie gesund sind

Soviel vorab: Nach bisherigem wissenschaftlichen Stand gibt es keinen Beweis dafür, dass Haustiere das Coronavirus übertragen können. Dennoch gelten nun auch im Umgang mit Tieren verschärfte Hygieneregeln. Haustierbesitzer sollten sich regelmäßig die Hände waschen und die allgemeinen Schutzmaßnahmen beachten.
 
Wenn Sie nicht von einer Infektion mit SARS-CoV-2 betroffen sind, sind darüber hinaus bisher keine weiteren Maßnahmen nötig. Sie müssen sich beispielsweise nicht von Ihrem Hund fernhalten oder ihn gar unter Quarantäne stellen. Unter keinen Umständen sollten Sie Atemmasken und Desinfektionsmittel an Hunden anwenden. Das bedeutet nicht nur Stress für die Tiere. Es ist auch gefährlich, weil Sie so deren Haut und Schleimhäute schädigen können.
 

Verhalten, wenn Sie unter häuslicher Quarantäne stehen
 
Sind Sie bereits erkrankt oder der Verdacht besteht, dass Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben und Sie deshalb unter Quarantäne stehen, sollten Sie als Vorsichtsmaßnahme möglichst den Kontakt mit Ihrem Hund vermeiden. Es gelten folgende Regeln:
 
>  Vermeiden Sie Nasen- und Mundkontakt mit dem Tier
>  Verzichten Sie auf das Kuscheln 
>  Teilen Sie kein Essen mit dem Hund
>  Lässt sich der Kontakt nicht verhindern, waschen Sie sich davor und danach gründlich die Hände

 
Zudem dürfen Sie, wenn Sie unter Quarantäne stehen, nicht mehr selbst mit dem Hund spazieren gehen. Halten Sie sich nicht daran, kann eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe
 
Wenn Sie einen Garten haben, lassen Sie Ihren Hund dort laufen, ohne dass Sie selbst das Haus verlassen.
Bitten Sie gesunde Angehörige, Freunde oder Nachbarn darum, mit Ihrem Hund Gassi zu gehen. Achten Sie darauf, dass die Helfer Ihre Wohnung nicht betreten und am besten eine andere Leine und ein anderes Halsband benutzen.
Engagieren Sie einen professionellen Gassigeher.
Suchen Sie in den sozialen Netzwerken nach Gruppen oder Initiativen, die Tierhaltern Hilfe anbieten.
 
Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, können Sie Ihren Hund für die 14-tägige Quarantänezeit vorübergehend in ein Tierheim oder eine Hundepension geben. Allerdings bedeuten Orts- und Personenwechsel immer Stress für die Tiere, wie der Tierschutzbund erklärt. Aus Angst vor einer Ansteckung müssen Sie die Tiere nicht abgeben – dafür gibt es, wie bereits erwähnt, keine Hinweise.
 

Verhalten bei einer möglichen Ausgangssperre
 
Anders als bei einer Quarantäne dürften Sie nach derzeitigem Erkenntnisstand bei einer Ausgangssperre weiter mit Ihrem Hund Gassi gehen. So ist es jedenfalls in Ländern wie Italien geregelt, in denen es bereits eine Ausgangssperre gibt. Dennoch gelten auch hier besondere Regeln:
 
>  Hundehalter sollten in der Nähe ihrer Wohnung bleiben
Abstand zu anderen Menschen und Tieren sollte eingehalten werden
Die Spaziergänge sollten kurz gehalten werden
>  In der Regel sollten Hundehalter eine Selbstauskunft dabei haben, falls die Einhaltung der Ausgangssperre kontrolliert wird
>  Nach der Rückkehr in die Wohnung sollten Hundehalter ihre Hände gründlich waschen

 
Über weitere Verhaltensregeln informiert in einem solchen Fall auch das zuständige Gesundheitsamt.


Verwendete Quellen: Fachredaktion T-Online & Deutscher Tierschutzbund
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